Wahlbekanntmachung zur Bundestagswahl

1. Am September 2021 findet die Bundestagswahl statt. Die Wahl dauert von 8 bis 18 Uhr.

2. Die Stadt Gräfenberg ist in folgende sechs Wahlbezirke eingeteilt:

Wahlbezirk / Sonderwahlbezirk Wahlraum
Nr. Abgrenzung Bezeichnung und genaue Anschrift barrierefrei
ja / nein
101 Bürgerhaus Gräfenberg Bürgerhaus Gräfenberg, Saal, 1. Stock,
Am Gesteiger 8, 91322 Gräfenberg
nein
102 Grundschule Gräfenberg Grundschule Gräfenberg, Turnhalle,
Am Sportplatz 1, 91322 Gräfenberg
Ja
103 Mittelschule Gräfenberg Mittelschule Gräfenberg,
Pestalozzistr. 2, 91322 Gräfenberg
Nein
104 Feuerwehrhaus Thuisbrunn Feuerwehrhaus Thuisbrunn,
Thuisbrunn 62, 91322 Gräfenberg
Nein
105 Gemeinschaftshaus Lilling Gemeinschaftshaus Lilling,
Lilling 6, 91322 Gräfenberg
Nein
106 Feuerwehrhaus Walkersbrunn Feuerwehrhaus Walkersbrunn,
Walkersbrunn 90, 91322 Gräfenberg
nein

Der Markt Hiltpoltstein ist in folgende zwei Wahlbezirke eingeteilt:

Wahlbezirk / Sonderwahlbezirk Wahlraum
Nr. Abgrenzung Bezeichnung und genaue Anschrift barrierefrei
ja / nein
201 Grundschule Hiltpoltstein Grundschule Hiltpoltstein, Turnhalle,

Schulstr. 1, 91355 Hiltpoltstein

ja
202 Feuerwehrhaus Kappel Feuerwehrhaus Kappel,

Kappel 4, 91355 Hiltpoltstein

nein

Die Gemeinde Weißenohe bildet einen Wahlbezirk. Der Wahlraum befindet sich in

Wahlbezirk / Sonderwahlbezirk Wahlraum
Nr. Abgrenzung Bezeichnung und genaue Anschrift barrierefrei
ja / nein
301 Lillachtalhalle Weißenohe Lillachtalhalle Weißenohe,
Dorfhauser Str. 9, 91367 Weißenohe
ja

3. Die Briefwahlvorstände treten zur Ermittlung des Briefwahlergebnisses wie folgt zusammen:
Die Briefwahlvorstände der Stadt Gräfenberg, um 15.00 Uhr, im Verwaltungsgebäude Gräfenberg, Kirchplatz 8, 91322 Gräfenberg, 2. Stock.
Der Briefwahlvorstand des Marktes Hiltpoltstein, um 15.30 Uhr, im Verwaltungsgebäude Gräfenberg, Kirchplatz 8, 91322 Gräfenberg, 1. Stock.
Der Briefwahlvorstand der Gemeinde Weißenohe, um 16.00 Uhr, im Verwaltungsgebäude Gräfenberg, Kirchplatz 8, 91322 Gräfenberg, 1. Stock.

4. Jede wahlberechtigte Person kann nur in dem Wahlraum des Wahlbezirks wählen, in dessen Wählerverzeichnis sie eingetragen ist. Die Wählerinnen und Wähler haben ihre Wahlbenachrichtigung und ihren amtlichen Personalausweis oder Reisepass zur Wahl mitzubringen.

Die Wahlbenachrichtigung ist auf Verlangen bei der Wahl abzugeben.

Gewählt wird mit amtlichen Stimmzetteln. Jede Wählerin und jeder Wähler erhält bei Betreten des Wahlraums einen Stimmzettel ausgehändigt.

Jede Wählerin und jeder Wähler hat eine Erststimme und eine Zweitstimme.

Der Stimmzettel enthält jeweils unter fortlaufender Nummer
a) für die Wahl im Wahlkreis in schwarzem Druck die Namen der Bewerber und Bewerberinnen der zugelassenen Kreiswahlvorschläge unter Angabe der Partei, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwendet, auch dieser, bei anderen Kreiswahlvorschlägen außerdem des Kennworts und rechts von dem Namen jedes Bewerbers und jeder Bewerberin einen Kreis für die Kennzeichnung,
b) für die Wahl nach Landeslisten in blauem Druck die Bezeichnung der Parteien, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwenden, auch dieser, und jeweils die Namen der ersten fünf Bewerber oder Bewerberinnen der zugelassenen Landeslisten und links von der Parteibezeichnung einen Kreis für die Kennzeichnung.

Die wählende Person gibt

ihre Erststimme in der Weise ab,
dass sie auf dem linken Teil des Stimmzettels (Schwarzdruck) durch ein in einen Kreis gesetztes Kreuz oder auf andere Weise eindeutig kenntlich macht, welchem Bewerber oder welcher Bewerberin sie gelten soll,

und ihre Zweitstimme in der Weise ab,
dass sie auf dem rechten Teil des Stimmzettels (Blaudruck) durch ein in einen Kreis gesetztes Kreuz oder auf andere Weise eindeutig kenntlich macht, welcher Landesliste sie gelten soll.

Der Stimmzettel muss von der wählenden Person in einer Wahlkabine des Wahlraums oder in einem besonderen Nebenraum gekennzeichnet und in der Weise gefaltet werden, dass ihre Stimmabgabe nicht erkennbar ist.

In der Wahlkabine darf nicht fotografiert oder gefilmt werden.

5. Die Wahlhandlung sowie die im Anschluss an die Wahlhandlung erfolgende Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk sind öffentlich. Jede Person hat Zutritt, soweit das ohne Beeinträchtigung des Wahlgeschäfts möglich ist.

6. Wählerinnen und Wähler, die einen Wahlschein haben, können an der Wahl im Wahlkreis, in dem der Wahlschein ausgestellt ist,
a) durch Stimmabgabe in einem beliebigen Wahlbezirk dieses Wahlkreises
oder
b) durch Briefwahl
teilnehmen.

Wer durch Briefwahl wählen will, muss sich von der Gemeinde (Verwaltungsgemeinschaft) einen Wahlschein, einen amtlichen Stimmzettel, einen amtlichen Stimmzettelumschlag sowie einen amtlichen Wahlbriefumschlag beschaffen und seinen Wahlbrief mit dem Stimmzettel (im verschlossenen Stimmzettelumschlag) und dem unterschriebenen Wahlschein so rechtzeitig der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle zuleiten, dass er dort spätestens am Wahltag bis 18 Uhr eingeht. Der Wahlbrief kann auch bei der angegebenen Stelle abgegeben werden.

7. Jede wahlberechtigte Person kann ihr Wahlrecht nur einmal und nur persönlich ausüben. Eine Ausübung des Wahlrechts durch einen Vertreter anstelle der wahlberechtigten Person ist unzulässig (§ 14 Abs. 4 des Bundeswahlgesetzes).
Eine wahlberechtigte Person, die des Lesens unkundig oder wegen einer Behinderung an der Abgabe ihrer Stimme gehindert ist, kann sich hierzu der Hilfe einer anderen Person bedienen. Die Hilfeleistung ist auf technische Hilfe bei der Kundgabe einer von der wahlberechtigten Person selbst getroffenen und geäußerten Wahlentscheidung beschränkt. Unzulässig ist eine Hilfeleistung, die unter missbräuchlicher Einflussnahme erfolgt, die selbstbestimmte Willensbildung oder Entscheidung der wahlberechtigten Person ersetzt oder verändert oder wenn ein Interessenkonflikt der Hilfsperson besteht (§ 14 Abs. 5 des Bundeswahlgesetzes).

Wer unbefugt wählt oder sonst ein unrichtiges Ergebnis einer Wahl herbeiführt oder das Ergebnis verfälscht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Unbefugt wählt auch, wer im Rahmen zulässiger Assistenz entgegen der Wahlentscheidung des Wahlberechtigten oder ohne eine geäußerte Wahlentscheidung des Wahlberechtigten eine Stimme abgibt. Der Versuch ist strafbar (§ 107a Abs. 1 und 3 des Strafgesetzbuches).

01.09.2021
Ralf Kunzmann, Erster Vorsitzender